Vollmondtage
2010

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Aktuelles aus dem
Berchtesgadener Land, Traunstein/Chiemgau
und Salzburger Land


Alpenschamanischen Newsletter bestellen
Heimatwege-Info bestellen

Achtung: die beiden Newsletter beziehen sich auf die “Bioregion Untersberg”:   Chiemgau, Rupertigau (D) und Salzburger Land (A)

alpenschamanische Termine März bis April 2010
JahresrĂĽckblicke und Jahresvorschauen
 (weitere Infos zu alpenschamanischen Veranstaltungen ĂĽber den alpenschamanischen Newsletter)

Achtung:
alpenschamanischen Trommelgruppe “Marienheilgarten”: 12.11.09 - 08.04.10
Vortragsreihe Heimatwege pausiert
Ab sofort ist der WeiĂźe Adler in der Familienpause.
In der Rubrik Aktuelles werde ich bis auf weiteres nur noch meine eigenen Veranstaltungen aktualisieren!

11.03.10 Weißer Adler: Alpenschamanische Trommel-/Arbeitsgruppe “Marienheilgarten” in Großgmain ab 19 Uhr. infos unter info@alpenschamanismus.de

20.03.10   WeiĂźer Adler: Vortrag “Mythos Untersberg” bei der BERGinale in Berchtesgaden um 20:15 Uhr
                 Ostara FrĂĽhjahrstagundnachtgleiche

08.04.10   WeiĂźer Adler: Alpenschamanische Trommel-/Arbeitsgruppe “Marienheilgarten” in GroĂźgmain ab 19 Uhr. infos unter
info@alpenschamanismus.de
                
23.04.10
Weißer Adler: Vortrag “Mythos Untersberg” in der Herzklinik Seebruck (VHS-Traunreut)

30.04.10   Beltane / Walpurgis
               
Anmerkung:
blau unterlegte Veranstaltungen sind kostenpflichtig.
Kosten beim Veranstalter erfragen!
Alle anderen sind kostenfrei oder gegen geringe Unkostenerstattung!!!


© alpenschamanisches Fotoarchiv “WeiĂźer Adler”

 

 

Netzwerk für regelmäßige spirituellen Aktivitäten
(Meditationen, Gebete, Trommeln)

 

Datum

Uhrzeit

Aktivität

Initiatioren

täglich

12:12 Mittagszeit

Gebet/Affirmation: Friede sei auf Erden!

Peace Prayer Society LightShift

täglich

17:00

Gebet fĂĽr die Erde

Häuptling Looking Horse,Träger der "White Buffalo Calf Pipe"

jeden Montag

19:30 - 20:30

Trommeln fĂĽr Mutter Erde

weltweit

jeden 2. Sonntag
Mai - Oktober

ab 19:00 (Mai-August)
ab 18:00 (September)

Trommeln fĂĽr Mutter Erde
schamanisches Trommeln und Treffen
auf der Burg Karlstein / Bad Reichenhall

www.alpenschamanismus.de

(auf Anfrage)
November - März

ab 17 Uhr

Trommeln fĂĽr Mutter Erde
im Bauch von Mutter Erd
e

www.alpenschamanismus.de

jeder 1. Mittwoch
eines Monats

19:30

Klangmeditation
im Seminarhotel Jonathan / Chieming

Alpenbarde Od*Chi

jeder letzte Donnerstag eines Monats

19:30

Klangmeditation
in der Heilpraxis Heller Freilassing

Alpenbarde Od*Chi

jederzeit

immer

Online-Meditation

www.fonfara.de/meditation



alpenschamanischer RĂĽckblick 2009 und Vorschau 2010
17.12.09


Es war für mich ein sehr fruchtbares Jahr 2009. In der „Zeit zwischen den Zeiten“ - in den Rauhnächten schrieb ich intensiv an meinem Buch und kurz darauf hatte ich die Zusage von einem großen österreichischen Sachbuchverlag (Styria Verlagsgrupe) und unterschrieb den Vertrag im März. Im selben Monat wurde vom Bayerischen Fernsehen zum ersten Mal die Doku „Die Schamanen vom Untersberg“ ausgestrahlt. Als Premiere bekamen wir eine Sonderaufführung von den Filmemachern im vollbesetzten Parkkino Bad Reichenhall. Inzwischen lief der Beitrag im September auch im BFS und im November beim internationalen Berg- und Abenteuerfilmfestival in Graz und wird vermutlich noch öfter im Fernsehen zu sehen sein. Ein Ausschnitt von der Doku, die mich beim Schamanisieren mit einer Gruppe in der Kreissenhöhle zeigt, ist auf YouTube zu sehen.
Zu einer Zeremonie zu Ehren des Geistes vom Herzstein bei Bad Reichenhall begleitete uns im Oktober das TV-Team des neuen Senders „ServusTV“, die sich auf den Alpen-Adria-Donau-Raum spezialisiert haben. Es ist zwar ein kurzer, jedoch sehr sensibel aufgenommener Beitrag geworden, der im selben Monat bereits gezeigt wurde. Ihr könnt ihn auf YouTube ansehen.
Das Medieninteresse an unserem Thema ist groĂź und mich freut die durchaus objektive und gefĂĽhlvolle Berichterstattung.

Unser 5. Alpenschamanentreffen in der Steinzeit Siegsdorf am 18. Juli wurde zugleich ein Abschied von den Geistern des Diesselbachtals. Es fand unter extremen Witterungsbedingungen bei Starkregen und Kälte statt – der Himmel weinte und wir froren. Trotzdem fanden 200 Besucher den Weg in die Wildnis.
Und ich freute mich verkünden zu dürfen, dass das Treffen einen neuen Ort für 2010 bereits gefunden hat – den Sonnenkultplatz Johannishögl gegenüber dem Untersberg.
Die Steinzeit selber zieht um und wird nicht mehr in freier Natur zu finden sein, sondern mitten im Ort Siegsdorf.
Das bedeutete fĂĽr mich allerdings auch mit meiner alpenschamanischen Trommelgruppe dort im Oktober Abschied zu nehmen. Es wurde ein denkwĂĽrdiges letztes Trommeln!
Doch auch hier habe ich einen entsprechenden Nachfolgeort gefunden. Ab Mai 2010 werde ich in der Kreissenhöhle bei Bad Reichenhall einmal monatlich trommeln.

Vor meiner Familienpause feierten wir noch 2 Jahreskreisfeste an unseren gewohnten Kultplätzen: Imbolc in der Kreissenhöhle im Berchtesgadener Land und Ostara am Falkenstein im Salzburger Land.

Ab August veränderte sich für mich viel. Mein erstes Buch erschien und mein Sohn Samuel erblickte das Licht der Welt. Die Nächte wurden wieder kurz und es hieß Familienpause einzulegen. Meine bereits geplante Vortragsreihe Heimatwege beschränkte sich jetzt nur noch auf die Präsentation des Buches und die Alpenschamanische Rauhnacht sagte ich aus organisatorischen Gründen ab.
Beim Landkaufhaus Mayer sprengte mein Vortrag fast die Platzkapazitäten und ich staunte.

Für 2010 freue ich mich, im März wieder beim Bergfilmfestival in Berchtesgaden dabei sein zu dürfen: mit meinem legendären Vortrag Mythos Untersberg. Diesem Mythos widme ich mein nächstes Buch, das allerdings noch einige Vorbereitungszeit benötigen wird.
Das Alpenschamanentreffen im Juli wird wohl zunächst ein „Ankommen der Ritualleiter“ in der Bioregion Untersberg sein – eine kleinere Variante des bisherigen Programms.
Die Sonnwendfeier 2010 wird ebenso ganz im Zeichen des Untersbergs stehen. Am Zeppezauerhaus – unterhalb des Geierecks – wird es alpenschamanisch und musikalisch und rituell.
Alles wird ruhiger – familiengerecht!


Alpenschamanischer RĂĽckblick 2008 und Vorschau 2009
07.12.2008

Wenn Gedanken sich verdichten und zu Worten werden, beginnen sie auf einer anderen Ebene zu wirken. In diesem Sinne verstehe ich alpenschamanische Entwicklungen, die das Jahr 2008 prägten.

Das Parkkino in Bad Reichenhall war im Frühjahr bei meinem Vortrag „Mythos Untersberg“ ausverkauft. In jenem Vortrag versuche ich viel von dem Geist jenes heiligen Berges zu vermitteln. Und jener zeigte in diesem Jahr, wer er ist. Das „Wunder vom Untersberg“ betitelten die Zeitungen jene spektakuläre Bergrettung einer jungen Amerikanerin am Untersberg. Sie fühlte sich dort oben „göttlich beschützt“, sagte sie in einem ORF-Interview im Juni. 1 Monat später las man/frau von dem Untersberg-Höhlentiefenrekord einer Höhlenforschergruppe aus Bad Cannstadt. Sie hatten fast den „Grund des Berges“ erreicht und damit ein Höhenniveau, auf dem in den 70er Jahren der Zahnarzt Dr. Köberle seine Vision vom Untersberg erhielt. Sein Freund Hagen Böhnisch spürte jetzt, dass die Zeit gekommen war, die ihm sein Freund vorausgesagt hatte und die Botschaft des Untersbergs nun veröffentlicht werden durfte. Der Text ist nun öffentlich zugänglich. Er selbst konnte ihn aus gesundheitlichen Gründen im Herbst nicht im Rahmen meiner Vortragsreihe Heimatwege präsentieren.

Dieser große Berggeist wusste in diesem Jahr so manchen Versuch sich ihm spirituell zu nähern, scheitern zu lassen. Weder die Schamanen der Welt auf dem Weg zu einem Kongress im Frühjahr, noch die alpenschamanisch Tätigen im Sommer erreichten sein Haupt: er hatte es einfach weiß verzuckert (im Sommer!). Mir kamen kürzlich die Mythen vom Alperer und der Winterbrentlerin unter. Darin wird deutlich, dass dem Berggeist noch im letzten Jahrhundert – vor Beginn des Massenbergsports – eine Ruhezeit eingeräumt wurde.

In einem großen amerikanischen Forum entstand im August ein Thread über den „Mystery Mountain“ (80.000 Zugriffe innerhalb zweier Monate und 700 Beiträge). Unser heiliger Berg ist weltweit bekannt – er besitzt Charisma und eine weit ausstrahlende Aura. Manch Politiker würde davon träumen. Als menschlichen Vergleich fällt mir nur der Dalai Lama ein, der ja gerade ihn vor einigen Jahren als ein Herzchakra der Erde bezeichnete/erkannte.

Im März entstand unser neues Info-Portal www.untersberg.org. Die dargestellte ERLEBNISREGION UNTERSBERG ist ein Modellprojekt für einen sanften, spirituellen Weg rund um den Untersberg auf Grundlagen der Landschaftsmythologie, der Geomantie und der Mythen des Untersbergs.


Im Mai besuchten wir ein Jodelseminar auf dem Hochfelln. Und da tauchte der Alperer-Jodler auf. Er sprach uns an und begleitete uns durchs Jahr. SchlieĂźlich entdeckte ich seine Mythologie und die Bedeutung des Jodelns als ein magisches Stimminstrument.


Unser 4. Alpenschamanentreffen in der Steinzeit Siegsdorf am 12. Juli wurde ebenso vom Spiel der Elemente gezeichnet. Das Wetter verlagerte die „Erdheilungsrituale“ unter ein schützendes Dach und „Alpenschamane Od*Chi“ musste auf sein Luftritual am Rabestein gänzlich verzichten.

Im Jahresverlauf entstand in mir der immer stärker werdende Wunsch, die elementare Alpenkraft im schamanischen Kontext kompakt und systematisch darzustellen. Ein Modell das zu einem System wird?

Die Medien zeigten sich 2008 noch interessierter als 2007 an unserem Thema:
Im Frühjahr meldete sich das Bayerische Fernsehen BR bei mir, nachdem eine Redakteurin bereits 2008 bekundete, die alpenschamanische Kraft der Bioregion Untersberg dokumentieren zu wollen. Im Spätsommer war es dann soweit, auch wenn uns die Elemente wieder aufforderten flexibel zu sein. In der Kreissenhöhle oberhalb Bad Reichenhall entstand ein Dreh über alpenschamanische Rituale in unserer Kulthöhle. Das entstandene Material, das erst 2009 gesendet wird, kam wohl bei den Testsehern so gut an, dass eine eigene Doku entstehen wird. Od*Chi und David*Ho wurden in ihrer gemeinsamen Naturerfahrung bereits in der Reihe LaVita unter dem Titel „Wie viel Berg braucht der Mensch“ gezeigt.

Im Sommer meldete sich allerdings auch die Herausgeberin vom Magazin für bewusstes Leben „Quell“ – Andrea Tichy - bei mir und bat um ein Interview, was kurz darauf beim Klosterwirt am Höglwörther See stattfand – in einer sehr kraftvollen und kultigen Umgebung.

Ergebnis ist ein Beitrag in der Winterausgabe 2008/2009 über den Alpenschamanismus, wie er in seiner Kompaktheit und Komplexität noch nie in den Medien dargestellt wurde.


Dank Freund und Alpenschamanentreffen-Moderator Robert Meisner „klopfte“ im Herbst der ORF bei mir an. In der neuen Reihe über Kraftorte und Kultplätze („Herbstzeit“, ORF 2) war die Redakteurin auf die Sonnenaugen gestoßen – mein Spezialthema. Es sollte das Drachenloch am Mondsee während seiner Aktivität gefilmt werden. Die Wettergeister sahen das aber anders und so entstand ein Dreh am nahe gelegenen Spaltfelsen und Durchkriechkult vom Falkenstein am Wolfgangsee.

Dann gab es im Juni noch eine Anfrage zu einer entstehenden Diplomarbeit über Kraftorte im Alpenraum, wozu wir die Erlaubnis gaben, unser Archiv zu nutzen und darüber hinaus unser aktuelles Konzept einzubauen – eine interdisziplinäre Kooperation, über deren Ergebnis wir uns sehr freuten.
Die Jahreskreisfeste gehörten auch dieses Jahr wieder zu den alpenschamanischen Höhepunkten. Als besonderes Schmankerl erwies sich der von mir entdeckte alte Bergbauernhof im Salzburger Land, wo wir im Wirkungskreis des Hochkönigs ein heimatlich-erdiges Mabonwochenende zelebrierten.
Wie auch pädagogisch mit dem Alm-Leben heute gearbeitet werden kann, zeigt das Projekt Alpzeit von Annamirl Hufnagel, die beim Alpenschamanentreffen 2009 darüber einen Vortrag halten wird.

Dieses Treffen wird auch in seinem Motto „Kraft der Berge“ viel von jenen elementaren Alpenkräften präsentieren, die ich gerade beschreibe. Alpenschamanisch Aktive werden über ihre Arbeit mit den Kräften der Bergheimat sprechen und neue (alte) Wege zum Verständnis der eigenen Wurzeln aufzeigen.

Im Herbst erlebte ich einen Feuerlauf innerhalb des Familienclans. Ein Tag für und mit der Familie – ein Tag der Familienbande stärkt. Gemeinsam gingen wir über das Feuer.
Die Arbeit mit dem Feuer und jene Feuerlauf-Arbeit gehört zu den eindrucksvollsten Wegen in der mentalen und schamanischen Arbeit. Ich danke meiner Frau für diese wundervolle Erfahrung.

November 2008 – ein weiterer Vortrag über den „Mythos Untersberg“ – diesmal in der Volkshochschule Traunreut. Und die Leitung rechnete nicht mit so einem großen Besucherandrang. Der eigentlich im Heimathaus eingeplante Vortrag wurde kurzfristig in das VHS-Gebäude verlegt – und das platzte dann aus allen Nähten und es mussten viele Besucher wieder nach Hause geschickt werden. Dieser Mythos fasziniert eben die Menschen und es war wieder berührend, welche Heilungsgeschichten mir nach dem Vortrag mitgeteilt wurden. Fazit: Wiederholungsvortrag am 08.05.2009 – diesmal tatsächlich im Heimathaus Traunreut!

2009 werden meine Trommelgruppen Marienheilgarten und Steinzeit Siegsdorf weiter bestehen. Ab Mai wird es dieses Jahr wieder das sonntägliche Trommeln für Mutter Erde auf der Burg Karlstein bei Bad Reichenhall geben, nachdem der Treppenaufstieg erneuert wurde.
Die Jahreskreisfeste sind seit einiger Zeit bereits ein fester Bestandteil des alpenschamanischen Lebens. Im Frühjahr wird auch der Falkenstein zu Ostara wieder zugängig sein (nach der Wegsperrung 2008 wegen Steinschlaggefahr).
Die 3. Staffel meiner Vortragsreihe HEIMATWEGE geht im FrĂĽhjahr zu Ende und fĂĽr die 4. Staffel liegen bereits Angebote von Robert Meisner und Od*Chi vor.
Das Alpenschamanentreffen in der Steinzeit Siegsdorf geht in die 5. Runde – aber voraussichtlich zum letzten Mal in der Steinzeit, weil diese umzieht.
Was die Medien 2009 vorhaben, weiß ich noch nicht. Das Bayerische Fernsehen bringt in 2009 den Kult-Dreh in der Kreissenhöhle.

 
alpenschamanischer RĂĽckblick 2007 und Vorschau 2008
06.12.07


Es ist wieder Zeit, ein Resume zu ziehen und zugleich in das kommende Jahr 2008 zu blicken.
Von unserem 3. Alpenschamanentreffen berichtete nun auch dieSüddeutsche Zeitung am 07.07.07 – wohlwollend kritisch. Und auch der Sektenbeauftragte wird dabei wieder mal zitiert:
„Die Alpenschamanen sind von ihrer Sache überzeugt und grundsätzlich ungefährlich.“
Nun wissen wir ja bereits seit dem 03.01.07 (Artikel im Reichenhaller Tagblatt) von jenem Beauftragten:
„Die Gegend zwischen Rosenheim und Salzburg ist ein Winkel, wo die Aufklärung nie angekommen ist.“

Inzwischen habe ich schon den Begriff „archaisches Berchtesgadener Land“ vernommen und ich spreche bereits seit einiger Zeit aus meinem schamanisch-geomantischen Verständnis von der „Bioregion Untersberg“ – in Anlehnung an jenen mächtigen Untersberggeist, über den ich 2007 in drei Vorträgen ausführlich berichtet habe. Jener Geist, der auch mein Leben nachhaltig verändert und mich in die Hoch-Zeit meines Lebens geführt hat.
In der Alpenregion und auf der Welt nimmt dieser Berg eine besondere Position ein: er ist ein Herzchakra – und diese bedingungslose Liebe lässt er die Bewohner seiner Region spüren, die es immer wieder magisch in seine mächtigen Felswände, zu seinen Almen und Klammen zieht.

Die Alpen als Chance für ein neues Naturverständnis ?

Das tief verwurzelte Brauchtum, die unzähligen Mythen und die Natur- und Gottverbundenheit lassen diese Annahme zu. Alpenschamanen, Kräuterkundige, Heiler und Wender sprießen auf diesem fruchtbaren Boden. Und auch in der Volksmusik spricht man seit einiger Zeit von einem Aufbruch. Der Schweizer Film „Heimatklänge“ symbolisiert jene Entwicklung, die es zulässt, die eigene Stimme und Freiheit in der Musik wiederzuentdecken.
„Triahotala“ – ein alpenschamanischer Kultruf, ähnlich dem archaischen Schweizer Betruf ?
Auch jene Alpenbarden wie Gerhard Fankhauser (A), Od*Chi (D) oder Noldi Alder (CH) sind Pioniere eines neuen Zeitgeistes (oder soll ich besser Heimatgeistes sagen ?) geworden.

Bei der BERGinale – dem bekannten Bergfilmfestival des Deutschen Alpenvereins – durfte ich im Frühjahr 2007 vor einer großen Publikumsschar zum ersten Mal über „die andere Wirklichkeit der Berge“, „die (Heil-) Kraft der Berge“ referieren.

Im Herbst 2007 lautete die Titelstory des Alpenvereinsmagazins dann: “Untersberg: Kraftort für Schamanen und Kletterer“.

Im Berchtesgadener Heimatkalender 2007 ist zu lesen, wie die als „Irlmaier-Madonna“ bekannte Marienstatue zu den Füssen des Berges des Lichts, des Untersbergs, gekommen ist. Eine berührende und wundersame Geschichte, die 2009 ihre Fortsetzung erhalten wird: mit der (!) Botschaft des Untersbergs.
Eben dort – in der Almbachklamm - installierten wir zum Hohen Frauentag, dem15. August, einen alpinen Steinkreis nach keltischer Tradition. Genau ein Jahr nach der Steinkreisinstallation auf der Hochfläche des Untersbergs in der Mittagsscharte wiederholte sich ein Resonanzphänomen:
zu den 36 Steinen, aus denen der Kreis besteht, erschienen genau 36 Menschen, um jeden einzelnen Stein in seiner besonderen Bedeutung zu setzen.

Im Herbst 2007 habe ich mit der 2. Staffel meiner Vortragsreihe Heimatwege begonnen. Diese Vortragreihe erstreckt sich zeitlich über die dunkle Jahreshälfte und findet ihren Höhepunkt in den Rauhnächten, die wir 2007 mit der „alpenschamanischen Rauhnacht“ auf dem Predigtstuhl – also in dem legendären Lattengebirge mit dem Sonnenauge (Teufelsloch) – begehen.
Das Interesse für die alten (und neuen !) Kraftorte und Kultplätze in der Bioregion Untersberg und in anderen Gegenden ist groß.
Es gilt, mit der entsprechenden Sensibilität die Neugierigen und Interessierten auf den Weg zu schicken.

Das Motto des 4. Alpenschamanentreffens am 12.07.08 ist „Heimat Erde“.
Nomen est Omen.

alpenschamanischer RĂĽckblick 2006 und Vorschau 2007
20.12.06

Es ist wieder Zeit, ein Resume zu ziehen und zugleich in das kommende Jahr 2007 zu blicken,
Das Berchtesgadener Land ist ein „Zentrum des Alpenschamanismus“ geworden. So steht es zumindest im Reichenhaller Tagblatt vom 03.01.07. Da wird der Sektenbeauftragte im Erzbischöflichen Ordinariat München zitiert: „Die Gegend zwischen Rosenheim und Salzburg ist ein Winkel, wo die Aufklärung nie angekommen ist.“ In der Bioregion Berchtesgadener und Salzburger Land zeigt sich tatsächlich ein enormes Interesse am Thema Schamanismus in den Alpen. Das Jahr 2006 war für mich besonders geprägt von Öffentlichkeitsarbeit. Zahlreiche Pressemitteilungen, Zeitungsartikel und Interviews schufen Grundlagen für ein besseres Verständnis unserer eigenen Wurzeln bzw. deren Wiederfinden. Beim 2. Alpenschamanentreffen in der „Steinzeit Siegsdorf“ stellten sich diesmal schamanisch Tätige in Form von Kurzvorträgen vor und es präsentierte sich u.a. ein einheimischer Wender mit seiner uralten Heilmethode und ein Förster, der mit den Bäumen spricht. Die Erdheilungsrituale an den Kraftplätzen im Diesselbachtal wurden erneut zelebriert – diesmal in Kooperationen von 2 Ritualleitern. Und für 2007 zeichnet sich bereits ein großes Angebot an Vorträgen ab.
Motto des 3. Alpenschamanentreffens am 07.07.07: „Vom richtigen Zeitpunkt“.
Gibt es überhaupt noch Zeit zum Handeln oder ist es für Mutter Erde nicht bereits schon 5 nach 12 ? Wir haben nun mal nur diesen einen Heimatplaneten und jeder ist jetzt aufgerufen zu Handeln. Eine „spirituelle Ökologie“? Warum nicht! Laßt uns da beginnen oder weiterarbeiten, wo wir unsere Wurzeln haben oder wiederfinden können. Der Begriff HEIMAT kann zu einem neuen Verständnis und zu neuen Wegen führen. Seit Herbst 2006 habe ich die Vortragsreihe „HEIMATWEGE“ initiiert, um unsere Heimat im Lichte der (schamanischen) Spiritualität, der Kunst, der Geomantie und des Brauchtums neu vorstellen zu können – auch wenn es schließlich doch „nur“ die alten Wege sind, die wir wieder gehen. Es folgte eine Einladung zur BERGinale nach Berchtesgaden, zum etablierten Bergfilm- und Diafestival des Deutschen Alpenvereins (Termin im März 2007).
Ende 2006 entdeckte ich schließlich, dass es im Berchtesgadener Land ein im Alpenraum einzigartiges Sonnenphänomen gibt: ein Sonnenloch das insgesamt 2 Monate aktiv ist und dessen Höhepunkt am Sonnentiefststand, der Wintersonnenwende erreicht wird. Die Natur läßt uns immer wieder staunen – ja, sie lädt uns an ihren Kraftorten zu Einkehr und zum Krafttanken ein – mit Respekt und Achtsamkeit für das Wesen der Natur.
Der Untersberg – als ein Herzchakra der Erde – lernt uns in und mit seinem Geist und seiner Kraft der Liebe zu handeln. Das an Maria Himmelfahrt 2006 auf der Hochfläche, in seinem Bauch (Höhle) installierte Medizinrad lädt dazu ebenso ein, die harmonisierende Wirkung eines Steinkreises zu erfahren und sich dort wieder einzufinden. Dort – bei den grünen Tempeln der Natur.


Mitakuye Oyasin 






alpenschamanischer RĂĽckblick 2005 und Vorschau 2006
02.01.2005
                                        
Wir leben in Zeiten gewaltiger Veränderungen - Zeiten der Transformation von Erde und Mensch. Die Erde reinigt und wandelt sich und wir sollen und müssen es wohl auch tun. Wir müssen das Bewußtsein für die Transformation weitertragen und unterstützend dafür tätig sein. Es gibt inzwischen viele positive Beispiele dafür. Eines ist der Film "der weiße Weg" �ber den ich schon mehrmals berichtet habe und der viel Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit erhalten wird.
Aber es gibt doch auch genügend einfache individuelle Möglichkeiten:
das Gebet, die Meditation, die Einkehr und Besinnung.
So schrecklich die Bilder der Katastrophe sind, doch sie machen uns eben auch deutlich, dass wir Kinder von Mutter Erde sind. Und noch nie wurde wohl in letzter Zeit so viel rund um die Erde gebetet - fĂĽr all die Opfer und das Leid.
Ich persönlich wünsche mir für dieses Jahr, dass unser regionales "Trommeln für Mutter Erde" sich weiter verbreiten möge, dass die "alten Plätze" wieder erstrahlen in Andacht, im Gebet - im Licht.
Und ich freue mich besonders, euch auf ein weiteres spirituelles GroĂźereignis in diesem Jahr in unserer Bioregion hinweisen zu dĂĽrfen:
das "Trommeln für die 4 Elementen" im Steinzeitdorf Siegsdorf-Eisenärzt am 23. Juli 2005. (siehe auch Vorschau 2005) Darüber werde ich aber ausführlich in den nächsten Rundmails hinweisen. Bitte merkt diesen Termin aber schon jetzt mal vor!
Und ich wünsche mir, dass es noch viele Begegnungen "im Bauch von Mutter Erde" in unserer Höhle geben wird,
dass unsere Schamanenalm im Pinzgau - die Herzlalm - ebenso wieder ein Ort des Treffens, Kennenlernens und Verstehens sein wird
und dass die Jahreskreisfeste an unseren heiligen Orten immer mehr Menschen anziehen.
2005 soll "das Jahr der Heiler" werden und somit auch "das Jahr des Heilens und Heilwerdens". Diese Vorstellung macht Mut und somit möchte ich euch allen wünschen, dass ihr den Weg des Heils und des Heilwerdens findet. Er liegt in der Natur!

alpenschamanischer RĂĽckblick 2004 und Vorschau 2005
05.11.2004
                                          
Langsam geht es in die "staade" Zeit und der erste Schnee steht schon vor der Tür - die Zeit der Perchtenläufe, der mystischen Rauhnächte naht und die Sonnenlöcher in den Alpen werden wieder aktiv. Die Zeit zum Heilwerden und zur Besinnung. Unser Brauchtum gibt dazu genug Gelegenheit und es ist sehr interessant, woher sich so manches Brauchtum entwickelt hat (z.B. Percht = Frau Holle). Das Heilwerden drückt sich auch im derzeitigen schamanischen Angebot in unserer Bioregion aus:
vom Trommeln für Mutter Erde bis zur Schwitzhütte ist in nächster Zeit wieder einiges los.

Gerade hab ich auch gehört, dass bei Salzburg eine neue Trommelgruppe entsteht. Infos folgen!

In Bad Reichenhall hab ich einen alten Kultstein (Schalenstein) beim Kirchholz entdeckt und im Nonner Kircherl ist sogar ein weiterer Schalenstein neben das Kirchenportal eingearbeitet. Es gibt wenig Infos darüber - selbst bei den Fachleuten. Aber meine schönste und spannendste Entdeckung im Reichenhaller Stadtarchiv war ein Buch mit dem Titel Sagen, Märchen und Geschichten um Karlstein. Dort hat ein Archäologe Anfang des letzten Jahrhunderts bei der alten Bevölkerung dieses Material gesammelt und dann veröffentlicht. Ein wahrer Schatz - was die Mythologie unserer Heimat betrifft.

Und bei Ruhpolding soll es einen Hexenstein geben.

Energetisch ist jetzt jedenfalls einiges los: sowohl in der Natur als auch in uns selbst.
Es ist aber auch die Zeit des Feierns: das Jul-Fest/die Wintersonnenwende, die Nacht der MĂĽtter, Silvester oder eben der Heilige Abend mit seinem (heidnischen) Weihnachstbaum.

Auch auf der Website hat sich viel getan. Auf Empfehlung hin habe ich die Rubriken alle interaktiv gestaltet. So hat man von jedem Thema aus Zugang zum passenden Forum, kann mit mir Mail-Kontakt aufnehmen (per Formmailer) oder findet sofort Zugang zum alpenschamanischen Netzwerk und zu dieser “Neuigkeiten-Seite” - die bei dieser Gelegenheit umstrukturiert wurde.

Ich wĂĽnsche euch allen, dass ihr viel von dieser besonderen Zeit mitnehmt!
 

Der Jahreskreis
das Jahr beginnt mit der Wintersonnenwende
am 21. Dezember - Jul,
die Winterhalbzeit
am 1. Februar,
das Lichtmessfest - Imbolc/Brigid,
die FrĂĽhlingstagund-
nachtgleiche
am 20. März - Ostara,
die FrĂĽhlingshalbzeit in den Hohen Maien
am 1. Mai - Beltane/Walpurgis
,
die Sommersonnwende
am 21. Juni - Litha
die Sommerhalbzeit,
am 1. August, das Schnitterfest
(Getreideernte) - Lamas/Lugnasadh,
die Herbsttagund-
nachtgleiche
am 23. September - Mabon,

die Herbsthalbzeit
1. November, das Druidenneujahr - Samhain