Mythos Untersberg
Die Kraft und Bedeutung eines heiligen Berges

Ein PowerPoint-Vortrag von Rainer Limp√∂ck √ľber Mythos, Heilkraft und Kult am Untersberg

Trailer

Der Untersberg ist ein Berg der Sagen und Legenden. Er ist ein Berg der "Unterwelt" - eines der h√∂hlenreichsten Gebirge des Alpenraums. Kein Berg in den Alpen fand in den letzten Jahren so viel Beachtung in der √Ėffentlichkeit und in den Medien wie jener Gebirgsstock, der das Berchtesgadener und Salzburger Land durch seine Pr√§senz charakterisiert.

"Was ist das Geheimnis des Untersbergs, was macht ihn so begehrt, was macht ihn so verehrungsw√ľrdig und einzigartig" fragt der Bad Reichenhaller Heimatforscher, Alpenschamane und Diplom-Sozialp√§dagoge Rainer Limp√∂ck und gibt in seinem Vortrag "Mythos Untersberg" Antworten und Erkl√§rungsvorschl√§ge.
So soll der Dalai Lama anl√§sslich seines Salzburgbesuches 1992 √ľber den Berg gesagt haben, er sei das " Herzchakra Europas". Manche bezeichnen ihn bereits als das oder ein "Herzchakra der Erde". Begriffe die aus der spirituellen Vorstellung der beseelten Natur und Erde verst√§ndlich werden und die in der westlichen Geomantie erkl√§rbar geworden sind. Man spricht von einem Erdenergienetz, das auch den Untersberg √ľberspannt und an markanten Orten - sogenannten Kraftorten - besondere Kr√§fte erfahrbar werden lassen. Erdenergielinien verbinden Orte und Berge und erm√∂glichen zum Beispiel, das Pendant zum Untersberg "down under" auf der anderen Seite unseres Erdballs beim Uluru (fr√ľher Ayersrock) dem heiligen Berg der Aborigines wiederzu finden. Limp√∂ck zeigt dazu √ľberraschende und faszinierende Fotos von Analogien zwischen diesen beiden Gebirgstst√∂cken.

"Wie oben so unten" zitiert er damit das hermetische Gesetz von den kosmischen Zusammenhängen, das gerade in der Naturbeobachtung und in der Geomantie erfahrbar wird.
Limpöck verweist in seinen Vorträgen immer wieder auf die zunehmende Bedeutung der Sinnsuche und der Suche nach den eigenen Wurzeln in der
Heimat. "Der Untersberg trägt eine Botschaft in sich", meint Limpöck, "die zum Beispiel bei der jährlichen großen Untersbergwallfahrt am 14. August erfahrbar wird."

Start und Ziel ist die Marienwallfahrtskirche Großgmain und der danebenliegende Marienheilgarten gehört zu den Kraftzentren unserer Region und man hört von vielen Heilerfolgen, die ein Aufenthalt dort oder das heilkräftige Wasser bewirkt haben sollen.
Insbesondere die vielen Heilquellen des Untersbergs sind bezeichnend f√ľr die Kraft jenes Berges. Rund um den "Wunderberg" - wie er in fr√ľheren Zeiten ausschlie√ülich genannt wurde - sch√∂pfen die Menschen wieder Wasser von seinen Quellen, dass ihnen Kraft und Heil geben soll.

√úber eine der bekanntesten Quellheiligt√ľmer bei der Madonna in der Almbachklamm wurde im  Jahr 2006 auch im Radio in mehreren Folgen berichtet und auch der Referent schildert mit eindrucksvollen Bildern seine Erlebnisse in dessen Umfeld.

Eine Sage von der Mittagsscharte weist auf ein mögliches Zeitphänomen hin, dass dort "alle paar Jahre an Maria Himmelfahrt" wirken soll. Limpöck war auf der Suche nach jenem legendären Zeitportal und lernte viele Menschen kennen, die ihm von - teilweise dramatischen - Zeitverlusten berichteten.

Diese Zeitveränderung zeigt sich in einem bestimmten, begrenzten Gebiet des Berges. Geomanten sprechen dabei von einer extremen Verwerfungszone, die sich auch auf die Zeitqualität auswirken kann.

Nach Limpöck haben Mythen stets einen wahren Kern, "den es wiederzuentdecken gilt".

Er zeigt Bilder von Steinkreisen am Berg, die schon in der Fr√ľhgeschichte zu kultischen Zwecken erbaut wurden und deren Sinn man heute in astronomischen oder heilkundlichen Absichten entdeckt. Zu den Sommer- und Wintersonnwendzeiten macht der Sonnendurchgang durch das Teufelsloch im Lattengebirge (auch in Verbindung mit dem Sonnenaufgang √ľber dem Untersberg) an bestimmten Beobachtungsorten im Tal eine exakte Bestimmung des Jahreskreises m√∂glich. W√§hrend andererorts au√üerhalb der Alpen Megalithbauten und Kreisgrabenanlagen m√ľhsamst errichtet werden mussten, konnten sich die Menschen der Vorzeit dank ihrer besonderen Naturbeobachtungsgabe an den Sonnenaugen (Teufelsloch) orientieren und ihren Kalender bestimmen.