Projekt Heimatwege
seit 2006 Schamanentreffen 
seit 2005

           in Partnerschaft mit www.kraftort.org, www.untersberg.org und www.alpenklima.org

***heimatverbunden***bioregionalistisch***alpin***spirituell***vernetzend***naturverbunden***geomantisch***freigeistig***be-geistert***

Drache am Königssee Untersbergmandl Schlupfwurzel Schamanentrommel am Falkenstein Wandern am Hochkönig

Impressum

Stationen:
Bilder aus meiner Anderswelt  


1959 geboren in Bad Reichenhall, beim weiĂźen Gold der Alpen, dem Salz und der Sole.
Schon in der Kindheit faszinierten mich die Mythen der Heimat - die Untersbergmandl und der Kaiser Karl, die sagenhaften Schätze im13 Fragen - 13 Antworten Inneren der Berge, die Drachen. Ich wuchs zu Füssen des Lattengebirges und damit jenes legendären Teufelslochs auf. Dank der Bergbegeisterung meiner Eltern und Großeltern kannte ich bald viele Steige und Pfade durch die Bergheimat, die mich durch ganz Österreich, bis in die Schweiz und oft nach Südtirol in die Dolomiten führten.
Nach dem eingehenden „Studium“ jener alpinen Oberwelt begann ich mich in meiner Jugend mit der Unterwelt auseinander zu setzen. Die Höhlen zogen mich in ihren Bann – jene Welt der Stille und Dunkelheit – und der Ahnen, wie ich später erkannte.
In jene Phase fiel mein erster Kontakt mit dem Thema Schamanismus: das erste Buch von Carlos Castaneda und in der Folgezeit verschlang ich bis zu seinem Tod alle seinen weiteren Bücher. Schamanismus war für mich damals etwas Exotisches, etwas Fernes, Unnahbares – etwas nicht zur Heimat gehöriges.
Ich fand in der Wildnis der Berge, nahe dem Teufelsloch einen Platz, der mich bis in die Erwachsenenzeit und noch bis heute begleitet – einen Ort der Kraft, der mein Leben verändern sollte.

1985 schloss ich mein Studium der Sozialpädagogik mit Diplom (FH) ab. Meine Diplomarbeit schien (m)eine Entwicklung abzuschließen und zu dokumentieren: „Die gesellschaftliche Transformation und das Übersinnliche“.
Kurz darauf begann ich in der Erwachsenenbildung als Lehrgangsleiter mit kranken und behinderten Menschen in der beruflichen Integration zu arbeiten und sehe mich noch heute mit großer Zufriedenheit und Überzeugung in dieser Aufgabe bestätigt und erfüllt. Die langjährige Auseinandersetzung mit der Thematik Beruf und Krankheit ließen mich in diesem Zusammenhang immer mehr die Bedeutung von Visionen und Selbstfindung als Reifungs- und Entwicklungsprozesse erkennen und verstehen.

In einer Zeit der persönlichen Umbruchs hatte ich ein Schlüsselerlebnis. Eine Übernachtung in der Bergwildnis bescherte mir eine dramatische und unerklärliche Begegnung. Ich suchte nach Erklärungen.

Ein Buch auf meinem BĂĽroschreibtisch ("Das weiĂźe Land der Seele"),
ein Zeitungsartikel ĂĽber einen Schamanismus-Vortrag
- und ich fand mich in einer schamanischen Arbeits- und Trommelgruppe wieder und zugleich fand ich die Erklärung für mein Schlüsselerlebnis. Auf einer schamansichen Reise erhielt ich meinen spirituellen Namen “Weisser Adler”.
In der Folgezeit gesellten sich alle meine Krafttiere zu mir. Schamanismus war lebbar und erfahrbar geworden, aber noch suchte ich nach den heimatlichen Verbindungen und Wurzeln.
Die Natur wurde mein Lehrmeister.
"Schamanismus in den Alpen", "Alpenschamanismus" - ein Begriff formte sich. Ich begann zu recherchieren und zugleich kam die Vision eines Internetportals - oder gar eines Netzwerks?
Ich fand immer mehr schamanisch Tätige in meinem Umfeld, die ebenso auf der Suche nach den heimatlichen Wurzeln waren oder sie bereits gefunden hatten und damit lebten und/oder arbeiteten.

Die Website www.alpenschamanismus.de erblickte am 19.05.2003 das Licht des Internets


und in der Folge das alpenschamanische Netzwerk
und das Forum Alpenschamanismus.

Die Idee zum "Schamanentreffen" entstand und wurde am 23. Juli 2005 zum ersten Mal umgesetzt - in idealer Umgebung, direkt in freier Natur, in der "Steinzeit Siegsdorf". Die “Steinzeit-Hanni” gab mir dazu den wunderschönen und lebendigen Rahmen und die Unterstützung.
Zeitgleich begann ich mit meinen ersten Vorträgen über Alpenschamanismus.

2005 bot ich meine erste eigene schamanische Arbeits- und Trommelgruppe an: in der “Steinzeit Siegsdorf”. Schamanisches Arbeiten und Erfahren am Feuer neben dem Diesselbach in freier Natur, in einem wildromantischen Tal, an einem Kraftort zwischen den mystischen Rabensteinen und dem Wallfahrtsort Maria Eck. Eine neue Dimension in der Arbeit mit den Spirits.
In der Folgezeit entwickelten sich 2 Trommelgruppen:
in der lichten Jahreshälfte (Mai bis Oktober) agiere ich in Oberbayern draussen in der “Steinzeit Siegsdorf”
und in der dunklen Jahreshälfte (November bis April)  leite ich im Salzburger Land in Ă–sterreich, zu FĂĽssen des Untersbergs im Pfarrsaal GroĂźgmain die Trommelgruppe “Marienheilgarten” - direkt neben jenem kraftvollen Ort des Heils, dem Marienheilgarten.

Ich hatte begonnen den umfangreichen Schatz an Mythen meiner Heimat zu sichten. Da gab es u.a, die Sage vom Teufelsloch im Lattengebirge und einem Sonnendurchgang. 2003 konnte ich jenen Mythos schließlich beobachten und belegen. “Mythen haben einen wahren Kern.”
Ähnliches entdeckte ich über die legendäre Mittagsscharte am Untersberg mit ihrem Zeitportal. An bestimmten Zonen des Untersberg geht die Zeit anders. (Kommt daher der Spruch: “In Bayern gehen die Uhren anders ?”)


Ich lud inzwischen zu Jahreskreisfesten an Kraftorten und Kultplätzen ein.
Mein Motto wurde “Gemeinsam die Kraft der Berge erfahren”.
Die heiligen Berge unserer Region, die Falkensteine und  der Untersberg wurden wieder zu Pilgerorten, an denen wir Sonnenwendzeiten schamanisch und rituell mit den Geistern des Ortes feierten. 2004 rief ich zur Burg Karlstein, einen uralten Bethenkultplatz, zum “Trommeln fĂĽr Mutter Erde”. Jeden Sonntag Abend von April bis Oktober zum Sonnenuntergang. Schamanische Rituale, Trommeln, Begegnungen, Musizieren am Lagerfeuer. Es wurde zu einem offenen jährlichen Angebot und ist es noch heute..


An und auf den Bergen der Heimat entstanden Steinkreise (Keltenräder, Medizinräder) in uralter Tradition,
wie sie in großen Höhenlage erst in der Neuzeit (z.B. Bürserberg / Vorarlberg) wiederentdeckt wurden.
Heimat wurde fĂĽr mich ein Leitbegriff.

Im Herbst 2006 setzte ich mein Projekt “Heimatwege” um:
Eine Vortragsreihe über die beseelte Heimat - mit Gastreferenten - an einem geschichtsträchtigen Veranstaltungsort, dem Klosterhof in Bayerisch Gmain und in der Nähe jenes “neugeborenen” Herzsteins im Kirchholz bei Bad Reichenhall. Höhepunkt dieser Reihe wurde die “Alpenschamanische Rauhnacht” mit dem Alpenschamanen David*Ho Zehnter und dem Alpenbarden Od*Chi:
Bilder von der anderen Wirklichkeit der Berge mit alpinen Ritualen und Klängen,
an immer wieder neuen alten Kultplätzen
(2005 Kapuzinerberg in Salzburg, 2006 Klosterhof in Bayerisch Gmain, 2007 Predigtstuhl bei Bad Reichenhall).

                                           meine alpenschamanischen JahresrĂĽckblicke und Jahresvorschauen


Ich danke den Spirits fĂĽr ihre Liebe, Begleitung und Kraft !
Einen besonderen Dank an den Geist des Untersberg,
der mich viel erkennen lieĂź
und mich zur Hoch-Zeit meines Lebens fĂĽhrte.

Weisser Adler, 10.11.2007

Räucherritual am Herzstein


Weisser Adler im Mai 2008:
Das Jodeln erdet und verbindet,
es ist eine archaische alpine Gesangsform mit therapeutischen Aspekten.
Foto: Jan Frommel