Projekt Heimatwege
seit 2006 Schamanentreffen 
seit 2005

           in Partnerschaft mit www.kraftort.org, www.untersberg.org und www.alpenklima.org

***heimatverbunden***bioregionalistisch***alpin***spirituell***vernetzend***naturverbunden***geomantisch***freigeistig***be-geistert***

Drache am Königssee Untersbergmandl Schlupfwurzel Schamanentrommel am Falkenstein Wandern am Hochkönig

Kraftorte und Kultplätze in den Alpen

                                                                                                   links zum Thema
Kaum eine Region ist so reich an besonderen Wirkkr√§ften wie der Alpenraum. Hier - bei den Alt√§ren Europas - scheinen sich spirituelle der Untersbergund geomantische Energien zu konzentrieren und werden durch die Elemente Luft (Wind) und Wasser (Fl√ľsse) weit hinaus ins Voralpenland getragen, um letztlich im (Ur-)Meer zu den Ur-Spr√ľngen zur√ľck zu kommen - und den Kreislauf zu schlie√üen.

Kraftorte und Kultplätze
in den Alpen (
Links):

Bayern / D
Schweiz
Salzburg / A
Steiermark / A
Kärnten / A
Oberösterreich / A
Vorarlberg / A,
Tirol / A
Niederösterreich / A
Burgenland / A
Wien / A
S√ľdtirol, Lombardei/ I


Alpenschamanisches Denken und Handeln erfordert das Bewusstsein f√ľr diese Orte und Vorg√§nge. Hier begann der menschliche Kult und Mythos, hier begann Magie und Mystik zu wirken. Die alten Pl√§tze erfahren eine Renaissance und zugleich laufen sie Gefahr ausgebeutet zu werden. Doch zu den Naturw√§chtern gesellen sich heute wieder menschliche H√ľter - Schamanen, Geomanten, Energetiker - die sich jener Sch√§tze bewusst sind und sich f√ľr sie und ihre Bewahrung einsetzen (siehe Projekt Kultplatzh√ľter). Es gilt, das Wissen zu vermitteln, dass wir unsere eigenen Kraftorte gestalten k√∂nnen - in unserem Garten, in unserem Heim - und die alten Orte ehren und heiligen sollen.

Elementare Alpenkraft:

Kraftort Erde: heilige Berge
Kraftort Wasser
: heilige Quellen
Kraftort Luft
: Almen und Bergh√ľtten
Kraftort Feuer
: Sonnwendfeuer


Zusammen mit meiner Frau Martina entwickelte ich das Internet-Archiv der Kraftorte und Kultpl√§tze www.kraftort.org , um die Dimension und Sensibilit√§t dieser Thematik zu verdeutlichen und Bewusstsein daf√ľr zu schaffen. Ein Archiv, das schlie√ülich √ľber den Alpenraum hinausging, den gesamten deutschsprachigen Raum erfasste, zum gr√∂√üten deutschsprachigen Internet-Kraftortportal wurde und schlie√ülich - mit einigen ausgew√§hlten Orten - sich auch weltweit darstellt. Ein Fass ohne Boden und zugleich ein Anfang. Nun m√∂gen die morphogenetischen Felder und der Gedanke der Vernetzung * wirken.

* siehe auch die durch uns initiierte Vernetzung der alpinen Sonnenaugen, die ich bereits im Kapitel 2 beschrieben habe, mit den von Ralf Herold in der Oberlausitz in Sachsen gefundenen und untersuchten G√∂tterh√§nden, k√ľnstlich geschaffenen Sonnenaugen in Felsformationen.


Viele Mitglieder des alpenschamanischen Netzwerks geben ihr Wissen dar√ľber weiter und zugleich ist es doch gar nicht so schwer, mit offenem Herzen die Geheimnisse der Natur und Mutter Erde selber wiederzufinden. Im kollektiven Unterbewussten ist noch alles vorhanden. Die Wege zu den Kraftorten und Kultpl√§tzen sind offen. Nur sollte uns bewusst sein, dass viele dieser Orte in der Menschheitsgeschichte ‚Äúchristlich verf√§rbt‚ÄĚ, ‚Äěgetauft‚Äú wurden. Ihre Kraft und Geschichte ist oft viel √§lter. Kirchen, Kapellen, Heilquellen verstrahlen noch heute das Charisma einer unbekannten aber kraftvollen Vergangenheit.

Der Herzstein von Bad Reichenhall

Kraftorte und Kultpl√§tze k√∂nnen auch in unserer Zeit neu entstehen, wie das Beispiel des Herzsteins in meiner Heimatstadt Bad Reichenhall bezeugt. Ein Freund f√ľhrte mich vor einigen Jahren zu einen als erratischen Block geologisch beschriebenen Felsen, der versteckt im Wald des sogenannten Kirchholzes lag. Bald fanden wir heraus, dass jener Stein erst vor knapp hundert Jahren im Rahmen von Kiesabbauarbeiten freigelegt wurde. Eine √§ltere Einheimische erz√§hlte mir, dass sie als Jugendliche dort schon Jahreskreisfeste gefeiert hatte. Eine andere Dame kannte ihn aus ihrer Kindheit als den Zauberstein.R√§ucherritual am Herzstein
Wir nannten ihn aufgrund seiner herzf√∂rmigen, mit Regenwasser gef√ľllten Schale den Herzstein. Wir sp√ľrten, dass dieser Stein eine Botschaft in sich trug, die ihn mit dem geomantischen Herz Bad Reichenhalls** und dar√ľber hinaus mit dem gro√üen Bruder, dem Untersberg, als ein Herzchakra der Erde verbanden.

** Der Herzstein bildet das Zentrum einer geomantischen Struktur, die wir als dasReichenhaller Triskel bezeichnen und das geprägt ist, von Sonnenortungslinien, Erdenergielinien, Heilquellen, Kultplätzen und Kraftorten.

Die Aufmerksamkeit und Achtung, die wir in der Folgezeit diesem Stein entgegenbrachten, zeigte Wirkung. Presseartikel mit Fotos erschienen. Ich referierte √ľber ihn in meinen Heimatwege-Vortr√§gen, es fanden rituelle Gedenkfeiern (z.B. f√ľr die Opfer des Reichenhaller Eishalleneinsturzes) und vom Alpenbarden und Netzwerkmitglied Od*Chi organisierte Naturkonzerte statt. Hinter dem Stein formte sich schon bald in einer kleinen Grotte ein Naturaltar mit christlichen und schamanischen Elementen. Es wurde gebetet und meditiert. Die Menschen der Region begannen zu diesem Stein zu pilgern. Bei unseren zahlreichen Besuchen an diesem Ort trafen wir stets auf Steinpilger, die sich Geschichten √ľber seine Zauber- und Heilkraft erz√§hlten. W√ľnsche sollten sich erf√ľllen, wenn man/frau dem Stein etwas schenkt.
Ein Mythos war entstanden ‚Äď ein Kraftort und ein Kultplatz. Und er ging in Resonanz mit den Tieren. Im Eingangsbereich des heiligen Areals beobachteten wir tags√ľber in den B√§umen eine Eule. Zur Mutternacht, dem heiligen Abend, hielt sich einmal ein Rabenschwarm laut kr√§hend in eben diesen B√§umen auf.

Diese Seite ist ein Auszug aus meinem Buch