Bergwanderung

oder

Die Hochzeit des inneren Menschen

 

(Zur Ehre Gottes und den Menschen zum Segen)

  *******

Was hat beides miteinander zu tun? Sehr viel. Denn jene Hochzeit findet auf einemhohen Berge statt. Sie findet innerlich und nach außen hin statt, denn alles ist dual.
Die Alchimisten kennen den Begriff „Berg der Philosophen“. Er hat verschiedene Bewußtseinsstufen. Der Berg selbst steht fĂŒr die Weisheit, die es zu erlangen gilt. Nenne SIE Sophia, Allweisheit, Göttin, Große Mutter. Oder einfach nur Leben.

 SIE ist auch jene Mutter der MĂ€rchen, die immer stirbt und den MĂ€rchenhelden verwaist zurĂŒcklĂ€sst. SIE ist weiß wie Schnee, rot wie Blut und schwarz wie Ebenholz. Das sind die Farben der alchimistischen LĂ€uterungsprozesse. Es sind ĂŒbrigens die alten deutschen Farben und Deutschland schwingt ĂŒbrigens in der Sechs. Das ist nebenbei bemerkt auch die Zahl jenes Tieres


 Das Wissen um SIE wurde ja bewusst zerstört, vornehmlich durch die Kirche. Sie schob sich unter frommem Vorwand zwischen den Menschen und seinen Schöpfer und brach systematisch alle Sprossen aus der großen Leiter heraus. Die Menschen sollten gar nicht frei werden. Anstatt die Regsamkeit ihres Geistes zu fordern, förderte sie die Bequemlichkeit durch Ablaß etc., was den Gottgesetzen geradezu zuwiderlĂ€uft. Denn das Gesetz des Lebens heißt Bewegung! Nur so kann es Gesundung und Harmonie  geben, weil alles Leben auch aus Bewegung erstand.

 Von jener Hochzeit kĂŒnden die weisen MĂ€rchen. Es kĂŒndet die Alchimie davon z.B. in der „Chymischen Hochzeit des Chr. Rosenkreuz“. Es ist dies das Dritte Rosenkreuzermanifest aus dem Jahre 1616. Wenn ich von den Rosenkreuzern spreche, dann spreche ich vom Alten Mystischen Ordern der Rosenkreuzer  (AMORC). Jenes Wissen ist Ă€lter als 3550 Jahre und grĂŒndet sich auf die Ă€gyptischen Mysterienschulen. Hierher gehört Echnaton und sein Sonnengesang.

 Viele tummeln sich auf diesem Boden und hĂŒten doch jenes hehre Wissen nicht. Nicht alle, die sich Rosenkreuzer nennen, sind was sie versprechen.

ES ist von uns gefordert: prĂŒfet alles und behaltet das Gute! Soviel dazu.

 Im Christentum sei hier im Zusammenhang auf jene Hochzeit auf das „Hohelied“ verwiesen (Bibel) und auf die Offenbarung (Hochzeit mit dem Lamm). Wenn man im BrĂ€utigam den Himmel sieht, den Kosmos oder den Gotteswillen, bekommt die Sache eine andre Perspektive. Wenn man in der Braut die Seele sieht, wird man jene Bilder verstehen und sie endlich begreifen, so wie sie auch gemeint sind. Das Bild dafĂŒr ist der Sechssstern, es sind jene zwei ineinandergeschobene Dreiecke. Man kann auch Brot/Kuchen und roten Wein dafĂŒr stellen. Ein andres Bild dafĂŒr ist der Rebis, der Hermapohrodit, der Zweigeschlechtliche. Es gibt genĂŒgend alte Bilder zu diesem Thema, oft wird dieses Wesen dargestellt auf einem Drachen stehend. Das alles hat mit jenem Bergbesteigen sehr viel zu tun.

 Verwiesen sei an dieser Stelle auch an die alten Rituale aus vorchristlichen Zeiten, wo jene „Hohe Zeit“ (Beltane/Walpurgis) begangen wurde. Reste dieses alten Wissens sind erhalten in den MĂ€rchen. Wenn das RotkĂ€ppchen der kranken Großmutter, Großen Mutter, Göttin, Kuchen und Wein bringen soll, dann ist das ein Ritual. In jenen Ritualen  standen der phallusförmige Kuchen und der Kelch mit dem roten Wein fĂŒr eben jene zwei Prinzipien.  Das Abendmahl der Kirchen ist  nicht etwa eine neue Sache! Auch ist der Teufel NICHT jener Fruchtbarkeitsgott alter Zeiten (Pan, Bacchus, Dyonisos). All die IrrtĂŒmer gehören zerschlagen, das ist die Arbeit der Regenbogenkrieger, die die Neue Zeit ebnen. Luzifer ist göttlichen Ursprungs, also strahlend schön, denn Licht und Schönheit sind eines. Er ist eben NICHT der mit dem Pferdefuß und den Hörnern, geschickt hat man heidnisches Wissen missbraucht und Menschen arglistig getĂ€uscht. Luzifer ist ein Lichter mit eiskalten blauen Augen. Und wenn er nicht lĂ€ngst fĂŒr lange Zeit gebunden wĂ€re, wĂŒrde kein Mensch mehr daran denken können, jenen Berg zu erklimmen.

 Die Apokalypse kommt nicht erst, wir sind mittendrin, vieles ist geschehen ohne dass diese Menschheit auch nur einen Hauch davon mitbekommen hat. Sie liegt in tiefem Schlafe, so sagen es auch die MĂ€rchen (Dornröschen). Viele lebendige Tote


 Im Faust heißt es zur Walpurgisnacht: die Alte kommt schon auf der Sau dahergeritten! Das heißt nichts andres als die Göttin selbst naht. Denn IHR war die Wildsau heilig. Nicht umsonst fĂŒrchtet sich Goldmarie vor den großen ZĂ€hnen der Frau Holle. Wer ist Frau Holle? Wie steht das alles in Zusammenhang? Ganz einfach, so wie alles Große einfach ist:

 Es ist Hel, die Unterweltsgöttin unserer Ahnen. Sie hat viele Gestalten und Namen und ist doch immer dieselbe.Warum haust SIE in der Unterwelt? Um zu ĂŒberleben. In andren MĂ€rchen flieht SIE in einen Turm mit ihrer Spindel (Dornröschen). Sie ist nicht mehr erwĂŒnscht, ich rede von der 13. Fee. Man muß wissen, dass im Matriarchat das Jahr in 13 Monden gezĂ€hlt wurde, das Patriarchat zĂ€hlt es in 12 Monaten.

 Wenn die Göttin, bzw. das Wissen um SIE uns verlĂ€sst, sind wir verflucht. Denn wir haben keine Mutter mehr, wir sind Waisen. Sie ist das Leben selbst und verlieren wir SIE, haben wir uns selbst verloren. Das Patriarchat mit seiner lebensfeindlichen Einstellung verbrennt alle Spindeln im Land. Ich sehe hier all die Scheiterhaufen lodern und all jenes Wissen mit jenen Frauen zu Asche werden.  Die Nibelungen sagen, der Frau wurde jener GĂŒrtel geraubt, den die Göttin trĂ€gt. Ich kenne seinen Namen, er heißt „FrauenwĂŒrde“. Es ist alles das gleiche, es ist ein Verbrechen, was geschah. Und wir leiden immer noch unter den Folgen!!!

 Das Patriarchat, sprich: die Kirche lehrte uns, die Erde ist ein Jammertal, das Leiden ist das GrĂ¶ĂŸte und Armut erstrebenswert und gut. Sie lehrte uns, „das Fleisch zu hassen“ und uns zu kasteien. Sie fordert von uns, uns dies und jenes „abzuschneiden“, um in einen viel zu engen Schuh zu passen. Daß wir uns dabei zu Tode bluten interessiert sie nicht. Sie will jene Hochzeit fĂŒr die, die ihr nachfolgen, mit List und Gewalt herbeifĂŒhren und scheut dabei keine Opfer. Ihre wahren Kinder sind die, die ihr gehorchen, die andren quĂ€lt sie bis aufs Blut und sucht ihren Tod.

 Denkt nicht, es ist vorbei. Denkt nicht, es ist zu Ende und ausgestanden. Sie ist, wie sie immer schon war, nur sind ihr in einer Demokratie die HĂ€nde gebunden. Skrupellos macht sie noch heute jeden nieder, der sich ihr nicht beugen will. Ich arbeite in der Pflege und weiß, wovon ich spreche. 

 Sie verhindert jene Hochzeit ihrer „Stiefkinder“ mit allen erdenklichen unlauteren Mitteln. Ich meine damit, wer sich ihr nicht beugt, wurde schon immer unter Bann gestellt. Wer spĂŒrt, dass es noch was andres gibt, hat von ihr keine Gnade zu erwarten. Und so ist es heute noch. Sie macht einem Schwierigkeiten ohne Ende, wenn man nicht willig ist, sich ihr zu beugen. Kirchliche Institute entlassen Mitarbeiter, wenn sie sich scheiden lassen. Und so weiter, auch heute noch. Es hat sich nichts geĂ€ndert. Nur die Form vielleicht, der Inhalt ist nach wie vor der gleiche.

 So vermischt sie Wahrheit und LĂŒge und schĂŒttet beides zusammen in die Asche (die guten und die schlechten Linsen). Und wir brauchen ein ganzes Leben, um beides wieder voneinander zu trennen, so erging es mir. Sie will nicht, dass wir zum Tanz gehen. Wir sind im Grunde nicht ihre Kinder und so liebt sie uns auch nicht, nennt uns schmutzig und schlecht, unwĂŒrdig. Weil wir um mehr wissen und ohne sie auskommen. Weil wir nicht ihre wahren Kinder sind und nicht auf sie hören. Weil wir eigentlich eine ganz andre Mutter haben
 Aber SIE ist tot, jedoch nur scheinbar


Sie wird zurĂŒckkehren und das Regenbogengewand des MĂ€rchens tragen und man wird ihren Worten wieder lauschen. Denn die Menschen ertragen die Wahrheit nicht, wenn sie nackt ist. TrĂ€gt sie aber das Kleid des MĂ€rchens in den heiligen sieben Farben, dann verfolgen die Menschen sie nicht mehr. Menschen haben noch gar nicht begriffen, was MĂ€rchen wirklich sind. Denn die Wahrheit schĂŒtzt sich selbst. Ein jĂŒdisches MĂ€rchen hierzu trifft den Nagel auf den Kopf (Das MĂ€rchen und die Wahrheit)..

 Nachgewiesenermaßen sind bis heute in katholischen Gegenden die Suizide höher als irgendwo sonst. Ach, jenes Gift pulsiert immer noch in unseren Adern, ist in unseren Genen eingestampft. Ihr Gift? Das sind all jene LĂŒgen. Wer die Kirchengeschichte einigermaßen studiert hat, weiß wovon ich hier rede. Ich möchte nicht wissen, wie viel Menschen allein an SchuldgefĂŒhlen zerbrachen, die unnötig waren. Wieviel Lebendigkeit ertötet wurde, nur damit ein schöner Schein erhalten blieb. Und alles dies geschah und geschieht immer noch im Namen Gottes und Schlimmeres noch


Ich verweise hier auf den „Hexenhammer“ und den „Pfaffenspiegel“, man kann sich ersparen, jene Folterprotokolle zu lesen und noch tiefer zu graben. Franziskaner und Dominikaner lieferten sich blutigste Schlachten und warum: wegen der Frage der jungfrĂ€ulichen EmpfĂ€ngnis. Das muß man sich mal vorstellen. Die Dominikaner gewannen und waren fĂŒhrend in der Inquisition. Das nur nebenbei


 Weisheit erlangen? Frauen waren nur da, „ununterbrochen zu gebĂ€ren und die Gailheit des Mannes zu befriedigen“, so schrieben es die PĂ€pste vor. VerhĂŒtung wurde bei Todesstrafe verboten.  Und „Heilige“ deklarierten die Frau als eine „Missgeburt der Natur und ein niederes Tier“ (Th.v. Aquin).  Frauen waren ausgeschlossen aus dem Weg des Heils. Das wollte der Meister sicher nicht.

 Jene Bergwanderung war also nur den MĂ€nnern vorbehalten, den Frauen wurde sie verwehrt. Sie durften nicht einmal schreiben lernen und lesen. Sie waren dem Manne „untertan“ und sind es bis heute, es schreit zum Himmel!

 Sophia, die Mutter, die Allweisheit, der weibliche Anteil Gottes floh in unser Innerstes, weil der „Drache nach IHR spie“ (Offenbarung). SIE floh in die WĂŒste, die Kirche kam, Gott wurde mĂ€nnlich. Das gleischschenklige Kreuz im Kreis kam aus dem Lot und wurde zum Kirchenkreuz, es trieft vor Blut und LĂŒge. Das alte Kreuz im Kreis war unsern Ahnen heilig: die Wikinger kannten es, die Germanen und die Kelten auch, Indianer nennen es Medizinrad. Man kennt es auf der ganzen Welt, es ist das universelle Kreuz der Wahrheit. Das Kirchenkreuz ist eine einzige Anklage, es hat Millionen Seelen auf dem Gewissen, bis in die heutige Zeit hinein.

 Das Matriarchat kam zu Fall. Und als billigen Ersatz haben sie dieser Menschheit diese arme Maria vorgesetzt, zu der der eigene Sohn sagte: „Weib, was habe ich mit dir zu schaffen!“ Jesus verließ sie dann, um zu Johannes zu gehen.  Sie hat ihn nie wirklich begriffen und nur gehemmt auf seinem Weg. Erst unterm Kreuz gingen ihr die Augen auf.

 Eine Holdin ist keine Emanze, sondern sie stĂ€rkt das Weibliche anstatt das MĂ€nnliche zu bekĂ€mpfen. StĂ€rkt es aus tiefem Wissen heraus. Dieses Wissen kam aus eigenem Erleben. Es ist an der Zeit, dass auch Frauen wieder Zutritt haben zu jenem Berge. Jene Bergwanderung machen, ihre WĂŒrde wieder erlangen. Frauenrechtlerinnen erkĂ€mpfen sich manches nach und nach, aber es ist eine Schmach fĂŒr eine Gesellschaft, dass es ĂŒberhaupt soweit kam. 

 Eine Hagzissa, eine Hagedusse, ist eine Zaunreiterin. Sie reitet auf dem Zaune, der die Welten trennt, sie ist in beiden Welten daheim und ist zwischen jenen Welten eine BrĂŒcke. UrsprĂŒnglich waren beide Welten eines, aber eine wurde abgetrieben, manche nennen sie Avalon. Sie ist in unserem Innern zu finden. Es hat mit der Anbetung des Verstandes zu tun, der so ĂŒbermĂ€chtig wurde in der stammesgeschichtlichen Entwicklung, dass er unser Fluch ist heute. Johannes nennt ihn in seiner Offenbarung eine „arge DrĂŒse“. Er ist an Raum und Zeit gebunden und wird immer alles abtun, was höher angesiedelt ist, weil er es nicht mehr erfassen kann. Die Empfindung dagegen, die dafĂŒr geschaffen ist, hat er in Ketten gelegt. Ja, mĂ€chtig ist der Drache
  Ich komme noch darauf zurĂŒck, was es bedeutet, denn auch diese Bilder gehören aufgeschlossen. Das Wort „Hexe“ leitet sich von der Hagedusse ĂŒbrigens ab. Es bedeutet ursprĂŒnglich eine weise Frau. Ich nenne mich eine Holdin, das ist etwas andres: es ist eine Dienerin der Hel!

 SIE durchstieß mit der glĂŒhenden Spitze ihres Speeres meine Stirne und SIE schenkte mir jene Gabe und schickte mich hinaus mit jenem Auftrag, der da lautet, die Herzen der Menschen zu berĂŒhren und zu wecken, was in ihnen schlummert.

 ES ist ein großer Irrtum, zu glauben, im Gericht stehen alle Toten auf. Es gehört anders ausgelegt: alleS Tote wird auferweckt, alles was schlummert und sich verstecken konnte bisher. Es wird sich nichts verbergen können und alles wird ans Licht kommen diesmal. Denn ALLES muß neu werden. Eine Holdin tut nur das ihre in diesem Sinne. Eine Holdin ist HĂŒterin der Flamme. Man nennt sie Lichtsehnsucht. Ihre Farbe ist rosa. Alles Dunkel hingegen ist schmutzig gelb. Man erkennt es ĂŒbrigens immer an der Unsachlichkeit im Angriffe. Darauf achtet! Und es greift Euch immer nur an Euren SchwĂ€chen an, vergesst das nicht. Seid wachsam!

 Und ich behaupte weiter, wenn Frauen beim Aufstiege vorangehen, wird diese gesamte Menschheit gehoben werden. Nicht soll die Frau mannbar werden, sondern sich der eigenen StĂ€rken besinnen. Viele aber sind von sich selbst so getrennt, dass sie es nicht mehr schaffen. Zu stark ist die alte Rolle noch in den Seelen eingebrannt. Selbst zu meiner Zeit war innerhalb einer Ehe die Gewalt noch gesetzlich legal und meine eigene arme Mutter meinte immer wieder, halte doch still, es ist das Recht des Mannes. Ich habe sie verflucht und gehasst, bis ich begreifen lernte, dass auch sie selbst nur ein Opfer ist und da konnte ich verzeihen. Da begann ich Antworten zu suchen auf jenes schmerzvolle WARUM und fand sie auch.  Ich fand sie in der Natur, sie ist die Lehrmeisterin der Alchimisten. Ich fand sie in der Geschichte. Was haben sie den Frauen angetan, wie blutig ist der Mond bereits


 Mist ist DĂŒnger, das ist Alchimie. Gift ist Medizin. Ich begriff erst lange Jahre spĂ€ter, dass meine arme Mutter durch ihr eigenes Versagen mir nur geholfen hatte, die wahre Mutter zu finden und dann sah ich Liebe in all dem Leid, das ich durchleben musste und fand Frieden. 

 Was hat das alles mit Bergwandern zu tun? Wie gesagt sehr viel.

 C.G. Jung sagte, dass jene innere Hochzeit Phasen des Individuationsprozesses anzeigt, zum Selbst fĂŒhrt. Das Selbst beginnt da, wo das Ich auf seine Grenzen stĂ¶ĂŸt. Ein Bild gehört hierher, es ist jener Turm im Tarot, der fĂ€llt. Eine Welt geht in TrĂŒmmer, wenn das Ich an seine Grenzen stĂ¶ĂŸt und der Mensch neu geboren wird.  Wenn er mit dem Selbst Verbindung erhĂ€lt, also mit dem Kosmos, mit der Allweisheit. Er wird alles Wissen zurĂŒcklassen, um jene Weisheit zu erlangen, jenen Berg zu erklimmen. Was sagen die MĂ€rchen dazu?

 Hans im GlĂŒck geht diesen Weg. Er bekommt als Lohn fĂŒr seine treuen Dienste einen  Klumpen Gold so groß wie sein Kopf, er wiegt gar schwer. Ja, Wissen wiegt schwer und irgendwann ertrĂ€gt man es nicht mehr. Man tauscht es ein gegen ein Pferd und muß lernen, dieses zu zĂŒgeln, sprich: seine Triebe zu zĂŒgeln und so fort. Ein weiter langer Weg und am Ende? Nichts geht verloren, alles ist im Innern bewahrt, Transformation heißt das Losungswort.  Das ist der Name der Rose ĂŒbrigens, der Roten Rose!

 Frei lĂ€uft Hans zu seiner Mutter, zur Sophia, zur Allweisheit, sprich den Berg hinauf. LĂ€chelnd erwartet sie ihn. So geht der Weg. MĂ€rchen zeigen ihn, aber diese Welt begreift ihren Wert noch nicht. MĂ€rchen sind BrĂŒcke zum Lebensbrunnen, zum Jungbrunnen, zum Gral. Die Zeit wird es zeigen. Allein hierĂŒber könnte ich BĂŒcher schreiben und es fĂ€llt mir schwer, nicht noch dies und jenes einzufĂŒgen, weil es auch dazugehört. Aber es wĂŒrde zu weit gehen hier. In einem eigenen Buch versuche ich, das alles zu tun. Diese Arbeit ist Gebet, es ist mein Lebenswerk.

  Es gibt den Begriff „Berg der Initation“.  Wenn Frauen nur mit Kinderkriegen beschĂ€ftigt sind, haben sie keine Muse mehr fĂŒr solche Dinge. Ich arbeite im Altersheim und die Ă€lteren Frauen haben 8-13 Kinder großgezogen. Das muß man sich mal vorstellen. Anstatt nach Weisheit zu streben, haben sie gewaschen, gekocht und gebĂŒgelt. Und das war so gewollt, denn man fĂŒrchtete schon immer die Macht des Weiblichen. Angefangen von der Menstruation bis hin zu ihrer feineren sensibleren Art, wodurch sie Mittlerin hoher KrĂ€fte ist.  Frauen waren es, die Schlangen auf den Armen trugen und Energie weitergaben, selbst damals mit sakraler Prostitution. Was ist daraus geworden


 Die Kirche ist schuldig zu sprechen und muß fallen. Wohl hat sie hier und da auch Gutes getan und wirklich gute Menschen dienten ihr, aber es bleiben Ausnahmen. Die Lehre Jesu hat mit der Kirche nichts zu tun, sie wurde eh nur missbraucht  zu Eigenzwecken. Entstellt bis zur Unkenntlichkeit. In der Offenbarung ist die Rede von jener Hure, trunken ist sie vom Blute der Heiligen, gehurt hat sie mit den Königen der Erde, ihr Sitz ist bei den sieben HĂŒgeln. Um Gottes Willen, wieso kommt niemand auf die Idee, es könnte ja Rom sein! Schlafen alle so tief? Ja!

 Es ist an der Zeit, die Bilder der Offenbarung aufzuschließen, denn die Siegel sind offen. Die Bilder der MĂ€rchen zu deuten, denn die Wahrheit will ans Licht. Wahrheit, was ist das eigentlich? Wer ist jener „Tröster“, was ist jenes bittersĂŒĂŸe BĂŒchlein (Offenbarung) und wer jener Engel? Der Mensch muß diesmal ALLES nehmen oder es sein lassen, denn alles Laue wird ausgespien durch sich selbst.

 Die kosmischen, universellen, ewigen und unverbiegbaren Gesetze, die Naturgesetze, der Gotteswille. Das alles ist Wahrheit. Der Sehende findet sie in der Naturwissenschaft, in der Technik, in der Musik, in der Medizin, in allem. Sie durchziehen das ganze All. So wie oben, so unten, so wie innen, so außen. Jene Gesetze sind das Gesetz der Resonanz (was ich sĂ€e, werde ich ernten, vielfach). Das Gesetz der Ausgleiches, der Anziehung der gleichen Art etc. Alles ist lĂŒckenlos und absolut logisch, es gibt keine Mystik. Selbst sogenannte Wunder sind erklĂ€rbar auf diese Weise.

 Die Alchimisten sagen: Von der Unwissenheit und nur von der Unwissenheit muß diese Menschheit erlöst werden. Und das ist sehr wahr


 Die Bibel spricht vom Berg des Heils? Was meint sie damit? Jenen Berg der Weisheit vielleicht,  der Selbsterkenntnis? Diese Bergwanderung mĂŒssen wir innerlich vollziehen. Die reale Bergwanderung mag manchem aber Hilfe dazu sein. Gesegnet seien die, welche Menschen hinauffĂŒhren, auf welchem Wege auch immer.

 Manche Menschen praktizieren es real, das ist auch ein guter Weg. Ich bevorzuge den ersteren. Aber eines ist nicht fĂŒr alle und jeder muß fĂŒr sich tun, was richtig erscheint.

 Wenn MĂ€rchen von Bergen reden, sind diese Berge dann nicht innerlich zu suchen? Sind es nicht große Ängste vielleicht? Große Untugenden? Große Schwierigkeiten, die man ĂŒberwinden muß, sie liegen doch immer nur im eigenen Inneren begrĂŒndet. Die Alchimisten sagen: „Erkenne Dich selbst, dann erkennst Du Gott!“  An andrer Stelle werden wir aufgefordert, den Balken im eigenen Auge zu erkennen, es ist das gleiche. Goethe sagte einmal: „Der Geist erkennet was er weiß“. Wir sehen in allem Äußeren nur immer nur uns selbst. Wenn man das begriffen hat, hört das Leiden auf.

 Berge bergen etwas, oft große SchĂ€tze. So wurden Erze zunĂ€chst in Bergen gehoben. „Sesam, öffne Dich!“, so heißt das Zauberwort in den MĂ€rchen. In einem Berg von Sorgen mögen tief im Innern hehre SchĂ€tze ruhen vielleicht. Mit Sicherheit sogar. Man stellt endlich die Sinnfrage.

 Ich fĂŒge ein altes Bild bei aus der Tafel II  Der Geheimen Figuren. Weiterhin verweise ich in dem Zusammenhang jener „Bergwanderung“ auf  „Die Geheimnisse der Rosenkreuzer“ (Wolfram Frietsch). Auch dort ist zu diesem Berg etwas gesagt aus einem höheren Wissen heraus. NatĂŒrlich findet man dieses Bild in allen alchimistischen BĂŒchern.  Frietsch spricht ĂŒber diesen Berg im Zusammenhang mit Symbolen und sagt folgendes:

 Drei MĂ€nner in blauem, roten und grĂŒnem Gewand bitten einen alten nackten Mann um Einlaß.. Es gibt viele  derartige Abbildungen, wo Menschen um Einlaß bitten. Es ist nicht selbstverstĂ€ndlich, dass  man ĂŒberall und jederzeit eingelassen wird.

 Hase und Huhn stehen fĂŒr Fruchtbarkeit. So weiß auch kein Mensch mehr, warum Ostern mit den Hasen zu tun hat. Ostarte, ein andrer Namen fĂŒr jene Göttin, war eine Fruchtbarkeitsgöttin und ihr waren die Hasen heilig. In einer deutschen Kathedrale, Ulm glaube ich, gibt es ein Fenster mit drei Hasen darinnen. Ostern hat seinen Namen aus alten Zeiten, aber es wurde als Christenfest deklariert. Dabei hing schon Odin neun Tage am Baum, am Holz. Und der Tod Jesu war nicht etwa notwendiges SĂŒhneopfer, sondern ein knallharter Mord. Er kam nicht um zu sterben, wie sonst hĂ€tte er rufen können: „Vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!“ Wieso sonst zerriß der Vorhang im Tempel und der Bund  mit dem auserwĂ€hlten Volke zerbrach und wurde einem andren Volke gegeben, das auch wiederum versagen sollte zu seiner Zeit


 Das „Ei des Philosophen“ hat damit auch zu tun. Der Löwe weiter oben dominiert und beherrscht alles. Im alchimistischen Sinne steht er nicht nur fĂŒr Mut und Stolz, sondern auch fĂŒr menschliche SchwĂ€chen wie Egoismus. Auch der Drache muß ĂŒberwunden werden, er mag fĂŒr niedere Instinkte stehen.  Seine angedeuteten FlĂŒgel mögen wohl die Tendenz anzeigen zur Transformation.

 Sonne und Mond im Waschzuber, es sind die DualitĂ€ten, die vereint werden. Daneben ein Ofen und ein GefĂ€ĂŸ, in dem jener Umwandlungsprozeß stattfindet. Man nennt es „vas hermeticum“, ein hermetisches GefĂ€ĂŸ. Waschzuber und Ofen scheinen den GĂ€rungsprozeß gegenseitig zu unterstĂŒtzen. Ebenso den der Fermentierung und des Ausharrens, des Gefangenseins im eigenen Reich.

 Wenn der Löwe ĂŒberwunden ist, gelangt man durch eine TĂŒre zu einem weiteren höheren Bewusstsein. Jesus sagte ja auch:“In meines Vaters Haus gibt es viele Wohnungen“, viele Stufen und Ebenen also. Sie sind auch in uns selbst.

 Die beiden Vögel weiter oben mögen Taube und Rabe sein.  Viele Symbole sind hier enthalten, ich maße mir nicht an, sie alle deuten zu können. Aber letztlich mögen Symbole unsere einzigen Lehrmeister sein. Sie sind stumm, sie sind die treuesten Freunde in der Einsamkeit und FĂŒhrer durch die scheinbare Dunkelheit unseres Unwissens. Sie sind das Umfassendste, was wir uns vorstellen können und in diesem Grenzbereich der Vorstellung berĂŒhren sie den göttlichen Impuls und das Allbewußtsein, so dass wir, trotz der Unmöglichkeit, dennoch einen Blick davon zu erhaschen vermögen. (ich zitiere Frietsche hier in der Überzeugung, Gesagtes ist die Wahrheit).

 Am Berggipfel steht oft ein Schloß, das Bild fĂŒr unser Selbst. Eine Burg auch. In der Meditation können wir oft dorthingehen. Wir erklimmen einen Berg nie senkrecht, wir gehen ihn in Serpentinen hinauf. So ist es real und spirituell ist es auch so. Wichtig ist, immer stetig voranzuschreiten, langsam und sicher. Wenn man abstĂŒrzt, kann das den Tod bedeuten, auf welcher Ebene auf immer. Manche Berge sind so hoch, dass ihre Gipfel in den Wolken liegen.

 So sind Berge auch die WohnstĂ€tte der Götter in vielen Kulturen.  In der Chymischen Hochzeit ist auch die Rede von einem Turm des Olymp. Wenn wir den Gipfel erreichen, dann haben wir eine vollkommen andre Sicht der Dinge.

 Hierher gehören die Mythen. Sisyphos wird verdammt, einen schweren Stein auf einen hohen Berg zu schleppen, aber immer fĂ€llt er wieder herunter, bevor er den Gipfel erreicht. Er schleppt  sich zu Tode. Was soll dieses Bild uns sagen bei unserer Bergwanderung? Daß Steine nicht auf den Gipfel gehören. Ein jeder möge fĂŒr sich

darĂŒber meditieren, was denn so ein Stein bedeutet und ob man seine Laster mit hinaufnehmen kann wirklich. .

 Verachtet nicht Mythen und Sagen, sie sind Hilfe auch fĂŒrs irdische Leben. Aber niemand kommt auf die Idee, welche Weisheit sie bergen, niemand schließt sie den Menschen auf. Man reicht ihren hungernden Seelen Steine statt lebendigen Brotes.

 Wenn es schon real mĂŒhselig ist, einen hohen Berg zu erklimmen, wie viel mĂŒhseliger ist es, es auf spiritueller Ebene zu tun. Sich selbst zu ĂŒberwinden
 Sich all den schlechten Eigenschaften zu stellen, all den inneren Ängsten und alten Verletztheiten, dem ganzen Egoismus zu begegnen in aller Ungeschminktheit. Diese Bergwanderung braucht lange lange Jahre, wenn nicht gar viele Leben. Jene Bergwanderung rein real zu vollziehen, mag nur einen Tag dauern. Aber dieser Tag mag Ermahnung sein und es mag auch Symbolik darin liegen, welche sehr lebendig ist.

 Manche machen jene Bergwanderung mit Wanderschuhen, andre auf spiritueller Ebene. Es tut jetzt Not, dass beide einander die HĂ€nde reichen denn die Neue Zeit ist nahe. Die Reinigung vollzieht sich bereits, es bleibt nicht mehr viel Zeit.

 Ich wĂŒnsche von Herzen allen, die Bergwanderungen machen, den Schutz und Segen der Göttin. Die Erkenntnis  dessen, was am Gipfel ruft. Hoch oben leuchtet eine goldene Krone. Die Krone des Lebens ist das ewige Bestehen dĂŒrfen zu Lichtvaters FĂŒĂŸen. Wer ĂŒberwindet, so heißt es, wird sie erlangen. Weisheit ist IHR Name. Sophia wird SIE  genannt. Andre nennen SIE Göttin oder Mutter


 Und denen, die andren auf jenen Wanderungen vorausgehen und sie leiten wĂŒnsche ich Kraft, Geduld und jene Liebe, die der Meister fĂŒr uns hatte. Viele Sichten der Dinge gibt es, ich aber habe nur die eine: die der Alchimie, die der MĂ€rchen und Mythen. Und so mag dieser Beitrag nur ein kleines Puzzleteil im großen Ganzen sein. Manche werden diesen Weg nicht verstehen, das ist in Ordnung. Andren wird er die Perspektive erweitern. Eines ist nicht fĂŒr alle. Wir sollen voneinander lernen und einander ergĂ€nzen, nur so heilt der zerbrochene Kreis. Keiner kann alles tun.

 Die Neue Religion der Neuen Zeit lautet: RESPEKT! Alles andre geht bereits in TrĂŒmmer und bald werden alle WidersprĂŒche sich einen und ONE NATION wird verheißungsvoll am Horizont erglĂŒhen, es ist bereits sichtbar am feinstofflichen Himmel.

 Es darf bei allem nicht die DualitĂ€t vergessen werden. Es gibt das Irdische und auch das Geistige, beides ist wichtig und beides muß sich ergĂ€nzen. Jede Einseitigkeit ist tödlich, denn sie bringt Disharmonie mit sich und all die andren Übel. In Respekt vor dem irdischen Bergwandern schreibe ich diese Zeilen und wĂŒnschte mir, Menschen auch ein wenig jene andre Seite zeigen zu können, die auch erfasst werden will und unbedingt dazugehört. Genauso muß ich noch vieles lernen auf andren Ebenen und tue es gerne. Gute Freunde machen mir dies leicht. Denn das eine ohne das Wissen um das andre zu tun ist sehr töricht und kann nie jenen Segen bringen.

 Die, die irdischer sind, sollen geistiger werden. Die, welche geistiger sind, sollen sich erden. Es gibt in der Alchimie ein altes Bild von einem ebenfalls hohen Berg. Da haust ein Adler mit zwei ungleichen Jungen. Einer ist flĂŒgge, wird jedoch vom andern der noch ohne Federn ist, am Fliegen gehindert. „FĂŒg des einen Haupt zum andern, so wirst Du es erlangen!“, rĂ€t Michael Maier. Das heißt: verfestige das  FlĂŒchtige und verflĂŒchtige das Feste. (Atalanta fugiens, Oppenheim 1618).

 Und nun beißt sich die Schlange in den Schwanz, denn es ist genau diese Vereinigung der GegensĂ€tze, von der ich ganz am Anfang sprach. Ich rede von jener Hohen Zeit, jener Hochzeit.  Sie lĂ€uft auf mehreren Ebenen. Sogar Mutter Erde wird jene Hochzeit bald machen und wieder auf einer lichteren Bahn ziehen. Johannes sagt in seiner Offenbarung:“ Und der Himmel rollt weg wie Pergamentpapier und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde
“. Wer sich mit den Naturwissenschaften und der Prophetie befasst, der weiß, dass ein Polsprung ansteht und dann ist das alles gar nicht mehr so merkwĂŒrdig. Auch wenn es heißt, Schlangen und WĂŒrmer fallen vom Himmel, ist die ErklĂ€rung einfach: es handelt sich um biologische Waffen. Johannes spricht in der Offenbarung weiterhin von jenen drei „Wehe“, es sind die drei Weltkriege. Wer Augen hat zu sehen, der schaue! Wer Ohren hat zu hören, der höre!

 Die lichte Welt will, dass wir WISSEND durch jene Zeiten schreiten und ihr entgegenjauchzen, denn sie wird uns heben. Selbst in vielen Prophezeiungen ist ausdrĂŒcklich gesagt, dass die, welche beten, geschĂŒtzt sein werden. Die Lichten sagen uns, dass wir geschĂŒtzt sind, wenn wir nur vertrauend nach oben blicken und Liebe in allem Geschehen sehen. Und alle die mit uns sind, werden auch geschĂŒtzt sein. Das wurde verheißen! Es mag manchen Menschen Trost geben jetzt.

 Wie auch immer die Bilder sein mögen, wichtig ist fĂŒr uns: es gibt verschiedene Ebenen, die zu einem Ziele oder Stufen fĂŒhren. Man muß sich um dieses Ziel bemĂŒhen. Man muß einen Berg erklimmen, einen philosophischen Berg, einen Berg der Weisheit. Oder einen Berg in den Alpen, was ja auch gesund ist


 Regenbogenkrieger sind diesmal in allen Völkern inkarniert und sie werden mit ihrem Wissen die Neue Zeit ebnen. Die Lichten sagen, wir sollen beten, dass es bald hereinbricht, denn: je lĂ€nger eine dunkle Wolke Zeit hat, sich zu verdichten, desto greller wird der Blitz, den sie zeugen wird. Wir sollen beten, dass es schnell geht.

 Uns ist außerdem gesagt: Versaget ihr, stĂŒrzet die Welt. Es legt sich damit ein Mantel ungeheurer Verantwortung auf uns, er wird uns zur schönsten Zierde, aber er wird uns unter sich zerdrĂŒcken, wenn wir jetzt nicht vorbildlich vorangehen der gesamten Menschheit aufwĂ€rte zu dem Lichte.

 Ăœbermorgen ist Sommersonnenwende, das Licht geht sterben. Bald wird es neu geboren werden und die alten Feste werden wieder begangen. Wir werden lernen, uns wieder nach dem Kosmos auszurichten, unser Kalender steht dem sehr entgegen. Es muß sich vieles Ă€ndern in sehr kurzer Zeit. Auch unser Jahresablauf,

dann haben auch wir jene Hochzeit vollzogen mit dem Himmel, mit Gott, wie auch immer. Dann sind wir wiedergeboren, wie Jesus es forderte.

 Die Sonneneinfallswinkel der Pyramiden bezeichnen jenes kosmische Pfingsten, es ist Ende Mai jeden Jahres. AlljĂ€rhlich naht die Taube, heißt es bei Lohengrien. Es ist die Rede von einem GefĂ€ĂŸ mit wundertĂ€tigem Segen, genannt der Gral. Seine HĂŒter sind jene andrygonen Ritter im Urgeistigen, an der Grenze zum Göttlichen, oben in der lichten Burg. Die Offenbarung spricht von ihnen als den 24 Ältesten, aber niemand begreift, wer sie sind. Es gehört ans Licht endlich! Hierzu gehört die GeflĂŒgelte Schlange, die von den Azteken verehrt wurde, sie ist eines mit jener Schlange, wie sie Apotheker und Ärzte noch im Wappen tragen. Es geht aber hier zu weit. Selbst MĂ€rchen wissen dazu noch einiges zu sagen.

 Wahrheit? Es ist Schöpfungswissen. Wissen aber und Verstandesgelehrsamkeit sind zweierlei, so wie Geist und Verstand zweierlei sind. Regenbogenkrieger werden die Neue Zeit ebnen, indem sie die Begriffe reinigen. Sie tun es mit jenem zweischneidigen Schwert, von dem die Nibelungen redet und in der Artussage findet man es auch. Es macht unbesiegbar und man darf es nur mit reinem Herzen fĂŒhren. Man muß es aus dem Stein ziehen oder sich mĂŒhsam schmieden.  Es ist eine spirituelle Waffe, es ist Wissen, nichts als Wissen. Wissen aber ist Licht. Licht aber ist Druck. Licht ist rein, kĂŒhl, blĂ€ulich und hehr. Nicht so weichlich wie Menschen es gerne hĂ€tten, es wirbt auch nicht, es ist unpersönlich.

 Es wird aber die Zeit kommen, wo man Schwerter nicht mehr braucht, dann wird die Welt in einem Meer von Rosen baden, denn ihre Kraft ist stĂ€rker noch als alle Waffen. Im MĂ€rchen gibt es eine Mutter, die hat zwei Töchter, Schneeweißchen und Rosenrot. Das sind die rote Rose und die weiße Lilie und die Mutter ist Sophia, jene Göttin. Es sind Himmelsblumen und wo Wahrheit ist, da blĂŒhen sie allezeit. MĂ€rchen mĂŒssen nur recht verstanden und gedeutet werden, sie hĂŒten Schöpfungswissen. Universelles Wissen. Jetzt aber tut es noch Not, jene Arbeit zu leisten. Regenbogenkrieger gehen ganz vorne und die Lichten sagen: wehe, wenn die Menschen noch Fehler an Euch finden


 Sie erhalten aber zehnfach Kraft, wenn sie treu erfĂŒllen.

 SO MÖGE ES SEIN!

 Denn es muß ALLES neu werden, das vergessen die meisten und wĂ€hnen, so manches mit hinĂŒberretten zu können, aber so ist dem nicht. Nicht ein StĂ€ubchen vom Alten gelangt auf die andre Seite und wenn wir es nicht freiwillig loslassen, wird es uns abgeschlagen. Das ist Wahrheit aus dem Gral, mir ist gleichgĂŒltig, wie Menschen es auffassen, denn es ist die Wahrheit. Ich aber diene. Amen!

 Hagzissa die Holdin