Nebel
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Traurig, grauer Nebel-Tag,
was er mir wohl sagen mag ?
Gespenstisch dichte Nebel- Wände,
Baum- Geäst wie Grusel- Hände,
Krähen- krächzen und Magie,
alte Legenden enden nie.
Abgrundtiefe Depressionen kommen hoch,
und Visionen,
von Merlin, Runen, Mistelzweigen,
Ritualen, Hexentreiben.
Verschwommen erkenne ich Gesichter,
weit entfernt Kobold- gekicher,
verzerrte Stimmen singen Lieder,
Sinnestäuschung immer wieder.
Durchschreite ich die graue Wand,
reicht Anderwelt mir ihre Hand.
Denn dr√ľben, auf der andren Seite,
herrscht Sonnenschein, Glöckchen- geläute,
Elfentanz, und die Magie der Bäume.
Sie schleichen sich in Deine Träume,
und schaffen dort Naturgeist- Räume.
Wenn Du verstehst, was sie Dir sagen,
und danach handelst, ohne Zagen,
dann wird nach nur wenigen Tagen
das Gl√ľck in Deinen Himmel ragen.
Denn Geister hinter Nebel- Wänden
tragen Dich auf ihren Händen.
Sanft, jedoch bestimmt und weise
durch Deine Traum- Geist- Reise.
Zur√ľck, zu Mutter Erde,auf da√ü Dein Sein beh√ľtet werde...