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Wanderschuhe
Hoch ist der Berg, nichts hält mich auf.
Das Herz klopft heftig und ich lauf mit meinen alten Wanderschuhn ohne mich viel auszuruhn.
Auf einmal - da - ein spitzer Schrei, ich denke mir noch nichts dabei, da steht ein Männlein dort im Gras
und seine Äuglein sind ganz naß.
Es nickt wortlos zu mir her, da kommt etwas, mein Herz wird schwer. Da stimmt was nicht, was kann es sein? Das Männlein zeigt auf mein Gebein.
Oh Schreck, was muß ich da erblicken? Ich sehs nicht grade mit Entzücken: von manchem weitem langen Marsch sind meine Rappen, ach, im ...
Ich sehs mit Trauer und mit Bangen
und hab zu weinen angefangen. Liebes Männlein, hast gut lachen, kannst du denn kein Wunder machen?
Der Kleine naht mit leisem Schritt und bringt ein Zauberstäblein mit.
Und damit schlägt der kleine Tropf mir dreimal heftig auf den Kopf.
Was fällt dir ein, mich, ach zu schlagen. ich pack das Männlein an dem Kragen und würg es schon, da wirft es munter
etwas Sternenstaub herunter
und zaubert leise, eins zwei drei, mir neue Schuhe rasch herbei. Was sagst du nun, so fragt er keck. Ich puste ihn ganz einfach weg
und kanns nicht glauben, was geschah.
die Schuh sind neu, ich seh es ja sie sind aus gold, ach kleiner Wicht im Gebirge nutzt das nicht.
Papperlapapp, jetzt wird er sauer. Ach, Menschen - sie sind immer schlauer.
Ist ja schon gut, ich bin ja still und weiß, was er mir sagen will
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