• Alpenschamanismus

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Bäume

ERDE:
Verbindung mit der Urmutter

Bäume
Wälder sind Orte der Kraft, der Ruhe, der Einkehr. Wenn wir davon ausgehen, dass die Erde ein beseeltes Lebewesen ist und die Oberfläche ihre Haut ist, sind die Wälder ihre Sender und Empfänger der Energie vom Kosmos. Sie verbinden sich durch ihre Wurzeln mit Mutter Erde und durch den Stamm, die Äste und die Baumkrone mit dem Großen Geheimnis. Bäume kommen schon in den alten Mythen unserer Vorfahren vor. Sie stehen vermeintlich still und starr verbunden mit allem im „Ich bin und reinen Sein“. Unsere Vorfahren lebten noch im Kreislauf der Natur, im Einklang mit der  Natur. Einige Bäume waren schon immer Orte, wo geheime Rituale und  Zeremonien abgehalten wurden. Schon die Druiden und heiligen Männer  unserer Vorfahren erkannten ihre Kraft. Sie sind Zeiger von Kraftplätzen und Anomalien. In der näheren Vergangenheit wurden die  verschiedensten Bräuche (Baumbeten, Rituale für Gesundheit, reiche  Ernte) durchgeführt. Mit Zaubersprüchen wurden Krankheiten an sie  gebunden. Durchschlupfbräuche an den Wurzelstöcken fanden statt.  Richtplätze, Versammlungsorte waren bei besonderen Bäumen. In der  heutigen Zeit sind uns noch einige Baumrituale erhalten geblieben z.B.  der Richtbaum am Dach des Rohbaues, der Weihnachtsbaum, der Geburtsbaum.
Bäume sind Brücken in die nichtalltägliche Wirklichkeit. Kommunikation findet auf der feinstofflichen Ebene statt. Das heißt, wir können uns von der materiellen Welt in geistige Welt begeben.
Text von “Waldläufer” Helmut Fabian (Mitglied im alpenschamanischen Netzwerk)    


Foto: Steiner-Linde am Perchtweg (Abschnitt Maximilian-Reit-Weg)

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